Springe direkt zu Inhalt

Liebe Anja, könntest du dich und dein HErZ-Projekt bitte kurz vorstellen?

Ich bin Doktorandin im HErZ an der Universität Hamburg. Das Wetter hat mich schon immer interessiert, daher habe ich auch Meteorologie studiert. Jetzt darf ich an einem meiner Lieblingsthemen arbeiten: Gewitter. In meiner Arbeit dreht sich alles um Cold Pools, also durch Verdunstung abgekühlte Luft, die unterhalb einer Wolke entsteht, als „Downdraft“ hinunter rauscht und sich am Boden horizontal ausbreitet. Ich denke die meisten haben schon einmal erlebt, dass es vor einem Gewitter kälter und windiger wird – das ist ein Cold Pool. Wir messen mit unseren selbst entwickelten Stationen (den APOLLOs) Cold Pools. Ich mag die Abwechslung, das Arbeiten draußen und eigene Daten aufzuzeichnen. Besonders gefallen hat mir die Planung, Vorbereitung und Durchführung der VITAL II Kampagne. Ich freue mich jetzt schon darauf mit meinen eigenen Daten zu arbeiten.

Wenn du HErZ in einem Satz definieren müsstest…

HErZ ist ein Netzwerk in dem ich den Austausch mit anderen Doktorandinnen und Doktoranden sowie die Möglichkeit Einblicke in viele unterschiedliche Forschungsthemen zu bekommen besonders schätze. Es ist immer wieder spannend zu erfahren, wie vielfältig die Projekte innerhalb von HErZ sind.

Wie sieht deine Zusammenarbeit mit dem DWD aus? Was gewinnst du und dein Projekt dabei?

Bisher konnte ich mich bei Fragen jederzeit an den DWD wenden und mir wurde postwendend geholfen. Gerade bei der Messkampagne ist der DWD natürlich stark involviert und leistet wertvolle Unterstützung, wofür ich sehr dankbar bin.

Welche kurz- und langfristige Möglichkeiten bietet dich das HErZ an?

HErZ macht es mir möglich an Cold Pools zu forschen, auf Konferenzen zu fahren und mich damit auch international auszutauschen.